34. Werratal-Triathlon

Manche spontanen Wettkampfteilnahmen sind ab und zu schöner, als die lang geplanten Events. Erst am Samstag entschied ich mich dazu, beim Werratal-Triathlon auf der Olympischen Distanz (1,5/40/10km) zu starten. Nach fast 3 Monaten herumplagen mit einem selbst verschuldeten Läuferknie sollte das nach Ewigkeiten mal wieder ein etwas größerer Belastungstest werden. Nicht nur die Form hat ziemlich unter der Verletzung gelitten, sondern auch die Motivation und vor allem Anne 🙈

Total ahnungslos hinfahrend, erfuhr ich dann bei der Nachmeldung, dass dieses Jahr hier auch die Thüringer Triathlon Meisterschaft ausgetragen wird.

Da wir ausreichend vorher da waren, war neben dem Nachmelden und Rad-CheckIn noch ausreichend Gelegenheit, im ziemlich frischen Kiessee etwas herumzuplanschen.

Der Start verzögerte sich um 15 Minuten, so dass es um 12:45 Uhr per Landstart in den See ging. Das Schwimmen mit Neo war erlaubt und es stand eine Runde mit kurzem Landgang auf dem Programm. Auf halber Strecke gingen mir dann irgendwie die Worte von Torsten durch den Kopf, die er mir nicht nur einmal beim letzten Schwimmkurs zugerufen hat, dass man den Ellenbogen aufstellen soll, und erstaunlicherweise ging es viel zügiger durchs Wasser.

Ich habe die rosa Badekappe auf

Mit einer Zeit von 26:27 Minuten für die 1550m bin ich wirklich sehr zufrieden. Als immerhin 20. ging es also in die Wechselzone. Die Strecke bis zum Radaufstieg war ziemlich lang, umso mehr freute ich mich auf die recht windigen Bedingungen beim Radfahren. Je schwieriger die Radstrecke, desto weiter kann ich mich nach vorne arbeiten. 😛

Gefahren mussten 4 Runden auf einer 10km-Strecke mit zwei Wendepunkten. Die Höhenmeter hielten sich mit 160hm am Ende doch recht in Grenzen und man konnte, außer bei den zwei Wendepunkten, die ganze Zeit im Auflieger bleiben.

Auf den ersten zwei Runden bekam ich es ziemlich zu spüren, dass ich die letzten zwei Wochen überhaupt nicht auf dem Rad saß und das letzte mal auf dem Triathlonrad auch schon sieben Wochen her ist 😅

Peu à peu andere Mitstreiter einzuholen motiviert dann aber doch und mit einer Durchschnittswattzahl von 252 Watt und einer Geschwindigkeit von 40,3 km/h konnte ich als Gesamt 5. auf die Laufstrecke wechseln.

Jetzt sollte sich zeigen, ob mein Läuferknie immer noch da ist, oder ob die Sehnenreizung abgeklungen ist. Die Laufstrecke führte zwei mal um die Kiesgrube, wobei die erste Hälfte über Gras, die zweite auf Asphalt, verlief. Die erste Runde war ziemlich mühsam.

Ich kam überhaupt nicht richtig ins Laufen rein und hatte tierische Seitenstechen und Probleme Luft zu bekommen. Mein normales Wettkampflauftempo anzuschlagen war einfach nicht möglich. Also trottete ich gemütlich vor mich hin, in der Hoffnung, dass die anderen Wettkämpfer genauso schlechte Laufbeine hätten wie ich. Leider war dem nicht so und ich musste mit meiner 4:21 min/km Pace doch noch zwei Athleten vorbei lassen.

Glücklicherweise war die Strecke mit 9,3km doch etwas zu kurz und ich konnte mich als Gesamt 7. ins Ziel retten.

Die Uhr blieb am Ende nach 2:08:30 h stehen und es sprang, hinter Theo Popp, sogar noch ein Thüringer Vizemeistertitel in der AK25 heraus. Na wer hätte das gedacht. 😄

Die Motivation ist also wieder da, nur die Zeit bis zur Langdistanz in zwei Wochen drückt etwas. Aber keine Angst, ich werde auch über den OstseeMan ausgiebig berichten, wie es mir dort ergangen sein wird.

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